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| Yosemite Nationalpark |
Tags darauf fahren wir Richtung Norden auf der US-395 Richtung Yosemite
Nationalpark weiter. Doch bevor wir über den Tioga-Pass ins Yosemite-Valley runterfahren,
machen wir noch einen Abstecher in die alte verlassene Goldgräberstadt Bodie und zum Mono
Lake.
Am Nachmittag erreichen wir dann den Tioga-Pass in einer Höhe von 3030 m und damit den
Osteingang des Yosemite National Park. Hier oben ist es empfindlich kühl und es liegt
noch eine Menge Schnee.
Da es fürs Kampieren im eigenen Zelte eigentlich zu kalt ist, mieten wir uns ein
beheizbares Zelt in Tuolumne Meadows. Nach ausgiebiger Einweisung was zu tun und zu
unterlassen ist, können wir endlich einheizen.
Wir beherzigen die Ratschläge der Nahrungsverwahrung vor allzu neugierigen Schwarzbären
und werden am Morgen tatsächlich Zeuge aufgebrochener Autos. Die Warnungen der Ranger
sollte man also doch ernst nehmen. Die Fotos neugieriger Bären, die im Zelteingang
standen, hatten also doch Hand und Fuß.
Talabwärts konnten wir dann auch einen ersten Blick auf den wohl bekanntesten Berg des
Yosemite Valleys, den Half Dome, werfen.
Doch unser erster Weg führt zum Campingplatz um für die nächsten Tage Quartier zu
machen. Denn besonders hier gilt auch: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.
Nach einer Stunde Wartezeit haben wir einen Platz ergattert, stellen die Zelte auf und
reservieren uns einen Platz für unsere Lebensmittel in einer bärensicheren Box.
Danach führt uns eine erste Erkundungstour zu den Bridalvail Falls hinauf. Unterhalb der
etwa 700 m hohen Wasserfälle stiebt es ganz gewaltig. Wir werden etwas naß und treten
den Rückzug an.
Die folgenden Tage fahren wir kreuz und quer durch den Park und besuchen die bekanntesten
Aussichtspunkte. Von hier aus bieten sich grandiose Ausblicke auf den Half Dome und den El
Capitan, der jährlich die besten Kletterer aus der ganzen Welt in seinen Bann zieht.
Das Touristenaufkommen ist hier vergleichbar mit dem am Grand Canyon.
Ausschlaggebend hierfür ist sicherlich auch die Nähe zur Metropole San Francisco und zum
Silicon Valley.
Nach drei Tagen im Park fahren wir zurück nach San Francisco, denn unser Rückflugdatum
ist herangekommen.
Durch menschenleere Gebiete, die von Tausenden von Windrädern dominiert werden, erreichen
wir am frühen Abend unser Hotel in Burlingame.
Nach einer abschließenden Rundfahrt durch San Francisco geben wir am Abend das Auto
unbeschadet ab und fahren mit dem Shuttle zum Hotel zurück.
Wenige Stunden später sitzen wir im Flugzeug nach Europa. |
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Erlebt im Mai/Juni 1996
Aufgeschrieben von Matthias Martin im Januar/Februar 2000 |
| Daten zur Tour |
Die Tour dauerte 4 Wochen, fand im Mai-Juni 1996 statt und wurde mit
einem Mietwagen der Kategorie Fullsize von Alamo Rent-a-Car durchgeführt. Beim Auto
handelte es sich um einen Dodge Intrepid, dessen Kofferraum ausreichend Platz für das
Gepäck von uns drei Personen bot. Ansonsten war es ein sportliches und durchzugsstarkes
Teil. Allerdings für Off-Road Auftritte nicht geeignet. Der Benzinverbrauch war trotz 3,5
Liter Hubraum akzeptabel.
Stationen der Tour waren San Francisco, Lassen Volcanic NP, Oregon Coast, Portland, Mount
Hood, Columbia Gorge, Snake River Canyon, Craters of the Moon NM, Yellowstone NP, Grand
Teton NP, Flaming Gorge National Recreation Area, Dinosaur NM, Aches NP, Canyonlands NP
(Island in the Sky und Needles District), Monument Valley, Capitol Reef NP, Zion NP, Bryce
NP, Grand Canyon NP, Las Vegas, Death Valley NM, Kings Canyon NP, Yosemite NP und wieder
San Francisco. Die Gesamtfahrtstrecke betrug etwa 8.500 km.
Der Transatlantikflug erfolgte mit Nortwest Airlines ab Frankfurt über Detroit nach San
Francisco, der Rückflug von San Francisco über Minneapolis/St.Paul wieder nach
Frankfurt.
Die reine Flugzeit betrug pro Strecke etwa 13 Stunden zzgl. Zwischenstops.
Die Wahl der Route erfolgte in Eigenregie, unterstützt durch Reisebüro Martin, der die
touristischen Leistungen wie Mietwagen, Flüge und Stadthotels in San Francisco und
Burlingame (Airporthotel) buchte. |
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