| Anreise |
Die Anreise nach Australien erfolgt in der Regel aus Europa
über die Ost- oder Westroute. Auf der Ostroute bieten sich Stopoverziele in Bangkok,
Singapur, Hong-Kong oder Kuala-Lumpur an. Wer zeitlich knapp dran ist sollte auf diese
Stops verzichten, um die zur Verfügung stehende Zeit in Australien besser ausnutzen zu
können.
Über die Westroute gelangt man über Vancouver, San Francisco, Los Angeles oder Honolulu
nach Australien. Auch hier kann man stoppen.
(siehe auch Flüge) |
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| Autofahren |
In Australien herrscht Linksverkehr. Die Gewöhnung daran
wird durch den sehr geringen Verkehr außerhalb der Städte aber erleichtert, zumal die
Straßen, zumindest im Küstenbereich, meist sehr gut ausgebaut sind. Bei Begegnungen mit
den Roadtrains sollte man besonders vorsichtig sein.
Die Höchstgeschwindigkeit auf den Landstraßen liegt bei 100 Stundenkilometern und wird
genau kontrolliert. Besonders bei Fahrten während der Nacht ist wegen des häufigen
Wildwechsels (Känguruhs, Schafe) Vorsicht angebracht. Fahrer und Beifahrer müssen
Sicherheitsgurte tragen. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille. Die Tankrechnungen
können mit Kreditkarte bezahlt werden. |
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| Autovermietung |
Mietwagen bekommt man bei allen international bekannten
Verleihfirmen. Für Fahrten ins Outback empfiehlt sich die teurere Miete eines
Geländewagens. Für die Anmietung eines Mietwagens empfiehlt sich die Mitnahme einer
Kreditkarte (Kaution).
Brits Australia vermietet allradangetriebene Bush-Camper mit Hochdach, Schlaf- und
Kochmöglichkeit, der für Fahrten in alle Teile Australiens geeignet ist; Einweg-Mieten
sind möglich.
Der Kauf eines Wagens lohnt sich erst bei einem längeren Aufenthalt von mehr als zwei
Monaten.Es empfiehlt sich, zusätzlich zum nationalen einen internationalen Führerschein
mitzunehmen. |
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| Benzin |
| Benzin gibt es fast in jedem kleinen Ort oder Roadhouse.
Diese können aber auch mehrere 100 km auseinander liegen. Aus diesem Grund sollte
besonders im Outback bei jeder sich bietenden Möglichkeit nachgetankt werden. |
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| Camping/Backpacker/Hotels |
Campingplätze |
| Viele der kommerziell geführten Campingplätze sind von
guter Qualität. Entlang der Küste läßt sich jedoch auch immer ein schönes Plätzchen
finden. Zwei Personen inkl. Wohnmobil oder Auto und Zelt zahlen pro Tag etwa 10-20 Dollar.
Reizvoll und preiswerter sind die Campgrounds in den Nationalparks. |
| Farmstays & Homestays, Bed & Breakfast |
| Interessant für Europäer ist der Autenthalt auf einer der
großaustralischen Stations (Farmen), die sich meist im Hinterland der Ostküste oder im
Outback befinden. Bed & Breakfast ist nicht so verbreitet. |
Jugendherbergen
und Backpacker Hostels |
| Rucksacktouristen können in Australien sehr preiswert
reisen. Herbergen sind zudem gute Informationsbörsen über andere preiswerte
Unterkünfte, Mitfahrgelegenheiten usw. Jugendherbergsausweise werden in allen YHA-Hostels
ausgestellt, Informationen in Deutschland sind beim Deutschen Jugendherbergswerk in
Detmold erhältlich. |
| Hotels |
| Entlang der Cold Coast, in Brisbane, Cairns und natürlich
auch in Sydney sind viele schöne Hotels deutlich günstiger als in Mitteleuropa. Die
Inseln des Great Barrier Reefs haben fast ausschließlich Unterkünfte mit Vier- oder
Fünf-Sterne-Standard. Wegen ihres guten Preis-Leistungsverhältnisses empfehlen sich auch
die Pässe größerer Hotelketten; Auskünfte darüber erteilen die Reisebüros. |
| Landhotels und Pensionen |
Vor allem in New South Wales (Sydney) gibt es gemütliche
Landhotels, deren wenige Zimmer meist geschmackvoll mit Antiquitäten ausgestattet sind.
Einige Pubs verfügen auch über einfache Zimmer (Country Pubs), eine preiswerte,
bisweilen aber auch eine laute Unterkunft. |
| Motels |
| In jeder australischen Stadt gibt es Motels, die in der
Regel einfach, aber sauber und recht preiswert sind. Die Autos können meist vor der
Zimmertür abgestellt werden. Viele der Motels befinden sich entlang der Einfallstraßen
in die großen Städte. |
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| Cityinformationen |
| Die Vororte und die Umgebung von Sydney sind an das recht
effiziente Regionalbahn-Netz angeschlossen. Die Bahnen sind während des Berufsverkehrs
wegen des Gedränges weniger empfehlenswert, ansonsten aber schnell und sauber. In der
City rollt der Regionalzug meist unterirdisch über einen Rundkurs, von dem Abzweigungen
in drei Himmelsrichtungen abgehen. Am Circular Quay verknüpfen sich die Bahnlinien mit
den Bus- und den Fährlinien zu einem echten Verkehrsknoten. Eine Besonderheit ist in
Sydney die Monorail, eine Einschienenbahn. |
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| Elektrizität |
| Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt.
Es ist ratsam sich einen Adapterstecker zu besorgen. |
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| Einreise |
Bürger der Bundesrepublik brauchen für die Einreise mach
Australien ein Visum.Personen, die zu einem vorübergehenden Aufenthalt nach Australien
reisen, müssen bei Ankunft außerdem im Besitz der erforderlichen Rück- oder
Weiterreiseflugscheine sowie ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt sein.
Visumbesorgung bei Beantragung in Deutschland
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten das Besuchervisum zu erhalten; zum einen über von
australischer Seite ausgewählte Reisebüros, bei denen die touristische Reise gebucht
wird (dieses Verfahren dürfen Geschäftsreisende nicht in Anspruch nehmen) und zum
anderen die normale Besorgung über die Visastelle der Australischen Botschaft.
Das Visum für touristische Reisen/Besuchsreisen - Nicht jedoch Geschäftsreisen - kann
jetzt über ausgewählte Reisebüros/Veranstalter (Liste mit adressiertem und 3 DM
frankierten Rückumschlag erhältlich beim Australia Service, Dachauer Straße 103, 80335
München) direkt bei Buchung der Reise beantragt werden. Diese Regelung gilt für
Australien-Reisende aus Deutschland und einigen Nachbarländern. (Die Büros erheben für
sog. Nichtkunden, d.h., wenn kein Reise-Arrangement gebucht wird, eine Bearbeitungsgebühr
von ca. 20 DM.) Diese Reisebüros/Veranstalter übermitteln die entsprechenden Angaben an
die Visa-Abteilung der Botschaft. Nach Genehmigung (die Entscheidung über die Ausstellung
des Visums bleibt jedoch ausschließlich der Australischen Botschaft überlassen) erfolgt
dann der Visumeintrag in den Reisepaß im Reisebüro.
Gebühren (Die Visumgebühren gelten pro Reisepaß.)
Visa für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten und einer Geltungsdauer von einem Jahr werden
kostenlos erteilt. Visa für einen Aufenthalt über 3 Monate kosten 45 DM. Visa für eine
Geltungsdauer von mehr als einem Jahr (d.h. mit einer Geltungsdauer von 4 Jahren) kosten
ebenfalls 45 DM.
Die Gebühren sind auf das Konto der Australischen Botschaft (mit Angabe
"Verwendungszweck 3632-16804") Nr. 108 406 000 bei der Commerzbank Bonn, BLZ 380
400 07, zu überweisen.
Die Durchschrift des Überweisungsbelegs (von der Bank abgestempelt) ist den
Antragsunterlagen beizufügen. Eine Barzahlung ist nur möglich bei persönlicher
Einreichung der Unterlagen bei der Visastelle der Australischen Botschaft in Bonn.
Antragsdauer
Etwa eine Woche nach Eingang bei der Botschaft, in der Zeit von Oktober bis Februar ca. 2
Wochen. (Long Stay Visa sollten rechtzeitig beantragt werden.)
Weitere Informationen zum Thema Einreise nach Australien gibts auch bei der australischen Einwanderungsbehörde. |
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| Essen und Trinken |
| Die einst fade und würzlose Küche englischer Prägung hat
mit den südeuropäischen und asiatischen Einwanderern neuen Schwung erhalten. Junge
Köche haben schnell gelernt und die Neuerungen mit den guten, frischen Waren des Landes,
Gemüse, Fleisch und Fisch, kombiniert. Auch Traditionsgerichte wie Roast of Lamb
oder Roast of Beef werden nun öfter auf den Punkt gegart serviert. Viele
traditionelle Speisen wie Steak 'n' Eggs oder Meat Pie with Tomato Sauce
(eine Fleischpastete in Blätterteig müssen allmählich dem internationalen Fast food
weichen. Zu den besten Fischsorten zählen Barramundi und John Dory. In Fish 'n' Chips
Shops, die meist frisch zubereiteten Fisch preiswert anbieten, steht auch oft Flake, eine
Haiart, auf der Karte. Neben Lamm, Rind und Schwein wird neuerdings in Restaurants auch
Känguruh angeboten. Das zarte fettarme Fleisch stößt aber immer noch auf Vorbehalte, es
muß zudem gekonnt zubereitet werden, damit es nicht austrocknet. Emu, Büffel und
Krokodil sind bislang noch Spezialitäten der Touristenrestaurants. Zur guten Küche
gehört im Biertrinkerland Australien zunehmend auch Wein. Die vorzüglichen Weine des
Landes haben schon viele internationale Preise bekommen, die bekanntesten Lagen sind das
Hunter Valley in New South Wales und das Barossa Valley in South Australia nahe Adelaide,
in dem sich viele Deutsche niedergelassen haben. Lizensierte Restaurants schenken
alkoholische Getränke aus, in BYO-Restaurants ohne Lizenz darf man seine Flaschen selbst
mitbringen. |
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| Flughafen |
| Australien verfügt über eine große Anzahl von
internationalen Flughäfen. Diese können über asiantische Hubs direkt angeflogen werden.
Direktverbindungen gibt es nach Perth, Darwin, Cairns, Brisbane, Sydney, Melbourne und
Adelaide. |
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| Flüge |
Die Anreise nach Australien kann sowohl über die Ostroute
(Asien) als auch über die Westroute (Amerika) erfolgen. Weitere Kombinationen sind über
Südamerika oder Südafrika machbar. Auf der Nordamerikaroute ist die Freigepäckgrenze
wesentlich höher als auf den anderen Routen. Auf der Ostroute kann mit Quantas, British Airways, Thai Airways International, Singapore Airlines, Cathay Pacific, Garuda Indonesia, China Airlines und Malaysian Airlines geflogen
werden. United Airlines, American Airlines und Air New Zealand bedienen die Westroute
über Los Angeles und Hawaii.
Die Flugdauer beträgt ab Frankfurt bis zu 30 Stunden. Aufgrund der langen Flugzeit und
Zeitumstellung sind Ankommende in der Regel müde und abgespannt. Als Faustregel gilt: Der
Körper benötigt 24 Stunden, um sich auf zwei Stunden Zeitverschiebung einzustellen. Man
kann die Auswirkungen lindern, indem man während des Fluges wenig eiweißreiche Nahrung
und wenig Alkohol zu sich nimmt, nach der Ankunft auf leichte, kohlehydratreiche Kost
umsteigt und sich vor allem von Beginn an dem neuen Tagesrhythmus anpaßt. So sollte man
bei Ankunft am frühen Morgen versuchen, bis in die Abendstunden wach zu bleiben.
Die Inlandstrecken werden von Quantas
und Ansett bedient. |
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| Football, Cricket und Golf |
Wenngleich sich Sydney (wie auch Brisbane, Adelaide und
Perth) inzwischen mit Millionen Dollar eine "Aussie Rules"-Mannschaft gekauft
hat, so ist doch der aus Melbourne stammende Australian Rules Football in New South Wales
bislang nicht richtig heimisch geworden. Sydney und sein Staat sind nämlich dem Rugby
verfallen - die Teams aus der größten Stadt des Landes gehören zu den besten in ganz
Australien. Das Endspiel, genannt "Grand Final", findet jeweils im September in
Sydney statt. Die Sydneysider nennen ihre Art Rugby allerdings ebenso wie die Melbournians
"Footy". Ihr neues, fast 80 Millionen Mark teures "Football stadium"
entstand unmittelbar neben dem Sydney Cricket Cround. Cricket ist nicht minder populär.
Aber das ist kein spezifisches Kennzeichen Sydneys, denn Cricket wird überall entlang der
australischen Ostküste gespielt. Die Saison dauert von Oktober bis März, die
Football-Saison schließt sich an (von April bis August). Football und Cricket sind
hauptsächlich Zuschauersportarten, während Segeln und Windsurfen zu den Sportvergnügen
gehören, die von Australiern wie Touristen gleichermaßen geschätzt werden. Ein Blick
über den Sydney Harbour am Wochenende beweist es: Auf der riesigen Fläche kreuzen
Tausende von Seglern.
Golfen ist fast überall in Australien ein preiswertes Vergnügen, da es nicht an
öffentlichen Plätzen mangelt. Dort lassen sich auch die Ausrüstungen mieten.
Informationen über entsprechende Plätze holt man entweder bei der NSW Golf Association
oder bei den örtlichen Touristikbüros ein. Diese sind auch die beste Auskunftsstelle,
wenn man ein Fahrrad mieten will. Das ist fast überall möglich, in Sydney beispielsweise
beim Centennial Park. Gleiches gilt für Tennisplätze, die wegen ihrer Vielzahl recht
preiswert zu mieten sind. Hin und wieder findet man in Stadtparks sogar kostenlose,
asphaltierte Plätze. |
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| Fotografieren |
| Kameras und Filme sind teurer als in Deutschland. Bei Reisen
ins Landesinnere sollten die Apparate vor dem feinen Staub geschützt werden. Das Licht
ist in Australien tagsüber sehr grell. |
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| Impfungen und medizinische Versorgung |
Es sind keine Schutzimpfungen notwendig. Neueste und
aktuellste Informationen gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit
e.V. (DTG).
Besonders im roten Zentrum Australiens kann ein Fliegennetz gute Dienste leisten, denn
diese Plagegeister trifft man dort auf Schritt und Tritt.
Die medizinische Versorgung in Australien entspricht dem europäischen Standard.
Schutzimpfungen werden bei der Einreise nicht verlangt - vorausgesetzt, die Besucher haben
sich nicht bis zu sechs Tagen vor der Ankunft in einem Gelbfiebergebiet aufgehalten.
Wichtig ist eine zusätzliche Reisekranken- und Unfallversicherung. Bei Unfällen oder
Krankheiten im Outback hilft kostenlos der Royal Flying Doctor Service. In Australien und
in Neuseeland ist die Hautkrebsrate wegen der starken Sonneneinstrahlung und des Ozonlochs
sehr hoch. Im Radio wird im Sommer regelmäßig davor gewarnt, ungeschützt, also ohne
Hemd, Hut und Sonnencreme, ins Freie zu gehen. |
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| Klima und Wetter |
| Für New South Wales empfehlen sich die Monate November bis
April (Sommer angenehme Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad), für Queensland, vor allem
für Badeurlaub oder den Besuch im Norden, die Monate April bis Oktober. Nördlich des
Wendekreises des Steinbocks (Tropic of Capricorn) in Höhe von Rockhampton herrscht ein
tropisches Klima, die südlichen Gebiete liegen in den Subtropen. Im Norden regnet es
zwischen November und April reichlich, die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, Ausflüge
nach Cape York, in den Regenwald oder in die Gulf Savannah (westlich von Cairns) sind
zeitweise nicht möglich. In dieser Zeit ist zudem nördlich von Townsville das Baden im
Meer wegen des Box Jelly Fish (eine giftige Quallenart) gefährlich. |
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| Meer |
| Bei Sichtweiten zwischen zehn und 35 Metern und angenehmen
Wassertemperaturen bieten die Inseln des Great Barrier Reef hervorragende Bedingungen für
Tauch- und Schnorchelausflüge. Die besten Tauchreviere sind Lady Elliot Island (bei
Bundaberg) und das Bait Reef (Airlie Beach bzw. Shute Harbour). Tauchkurse sind preiswert
und werden manchmal auch in deutscher Sprache abgehalten. Für Wassersportler am besten
gerüstet sind die Inseln Hamilton und Hayman (Whitsundays). In dieser Region sind
Ausflüge mit dem Segelschiff besonders reizvoll. Angler finden auf Fraser Island ihr
Dorado, zwischen Cairns und Lizard Island sind riesige Merline und Speerfische zu Hause.
Die Flußläufe an den Küsten im Norden von Queensland sind die Heimat des Barramundi,
eines zarten, außergewöhnlich schmackhaften Fisches. |
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| Nationalparks |
| Australien hat nahezu 60 Nationalparks, die
insgesamt eine Fläche von mehr als 2,5 Millionen Hektar einnehmen. Hinzu kommen fast
2.000 Naturreservate und sonstige Schutzgebiete. Die UNESCO hat zehn Gebiete in Australien
als World Heritage Site anerkannt. Zu diesen Stätten des Welterbes, denen der jeweilige
Staat einen besonderen Schutz zukommen lassen muß, gehören unter anderem tropische
Regionen in Nord-Queensland, das Great Barrier Reef und die Regenwälder an der Grenze
zwischen Queensland und New South Wales. In fast allen diesen Parks gibt es zumindest
gekennzeichnete Wanderpfade und Picknick- oder Campingplätze; manche Parks haben auch
andere Unterkunftsmöglichkeiten. In Canberra gibt es zwar eine staatliche Organisation
für die australischen Nationalparks, sie hat aber - mit wenigen Ausnahmen - nur
koordinierende Aufgaben. Zuständig sind für die Nationalparks jeweils die entsprechenden
Bundesstaaten. Von ihnen erhält man auch Informationen über die einzelnen Parks. |
| Australian Capital Territory |
ACT Parks and Conservation Service
GPO Box 1119
Tuggeranong ACT 2901 |
| Northern Territory |
Conservation Commission
P O. Box 496, Palmerston
Darwin NT 0831 |
| New South Wales |
National Parks and Wildlife Service
P.O. Box 1967
Hurstville NSW 2220 |
| Queensland |
Department of Environment and Heritage
P.O. Box 155 North Quay
Brisbane QLD 4002 |
| South Australia |
National Parks and Wildlife Service
GPO Box 1782
Adelaide SA 5000 |
| Tasmania |
Department of Parks, Wildlife and Heritage
134 Macquarie St.
Hobart TAS 7000 |
| Victoria |
Department of Conservation and Environment
240 Victoria Pde.
East Melbourne VIC 3002 |
| Western Australia |
Department of Conservation and Land Management
50 Hayman Rd.
Como WA 6152 |
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| Der National Trust ist eine Organisation, die sich weniger
auf den Schutz der Natur als auf die Pflege historischer und kultureller Zeugnisse
konzentriert. In allen Bundesstaaten unterhält der Trust herrschaftliche, alte Häuser
und Baudenkmäler, die wie Museen ausgestattet sind. Sie können gegen Entgelt besichtigt
werden. Mitglieder des National Trust zahlen keinen Eintritt. Für Reisende, die länger
in Australien unterwegs sind, kann es preiswerter sein, Trust-Mitglied zu werden, als
überall Einzeleintritt zu zahlen. Auch der National Trust ist auf Basis der einzelnen
Bundesstaaten organisiert, über die Adressen informiert das Büro in Canberra. Auch wer
nicht Mitglied werden will, sollte die Büros des National Trust in den
Bundeshauptstädten einmal besuchen, denn dieVereinigung produziert vorzügliche
Broschüren. |
| National Trust |
National Trust
6 Geils Court
Deakin ACT 2600 |
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| Öffentliche Verkehrsmittel |
| Busse |
| Fast alle Orte sind preiswert mit Bussen zu erreichen, die
regelmäßig entlang der Ostküste oder ins Landesinnere verkehren. Die Busgesellschaften bieten jeweils
Pässe an: Der Aussie-Pass ermöglicht zum Beispiel unbegrenztes Reisen auf allen
Australian Coachlines-Strecken (ein Zusammenschluß von Pioneer, Greyhound und Bus
Australia). Eine Kombination aus Bahn- und Busreisen ist der Kangaroo Road 'n' Rail Pass.
In allen Bussen ist das Rauchen verboten. Weitere Informationen zu überregionalen
Busgesellschaften gibts bei McCafferty
und Greyhound, sowie Buslines und Waywardbus. |
| Eisenbahnen |
Zugfahren in Australien ist ein Erlebnis. Zwischen Cairns
und Brisbane verkehren der Sunlander ohne Schlafwagen und der Queenslander, ein
außergewöhnlich komfortabler Zug mit Schlafwagen. Die Fahrtzeit beträgt 32 Stunden. Die
Züge sind jeweils mit einem Restaurant ausgestattet.
New South Wales ist der mit Eisenbahnen am besten erschlossene australische Bundesstaat.
Von Sydney aus gehen Fernverbindungen nach Canberra (5 Stunden) und Melbourne als Tages-
oder Nachtzug (13 Stunden).
Die transkontinentale Trasse in westlicher Richtung, auf der der
"Indian-Pacific" 65 Stunden unterwegs ist, endet in Perth am Indischen Ozean.
Nach Norden rollt ein Express Passenger Train IXPT in knapp 15 Stunden von Sydney nach
Brisbane.
Informationen zum Indian Pacific gibts bei Great
Southern Railway. |
| Taxi |
Taxis sind in Australien sauber und sicher, Taxifahrer in
der Regel ehrlich und zuverlässig. Die Preise entsprechen in etwa denen in Deutschland.
Für größere Touren kann man mit den Fahrern meist Pauschalpreise vereinbaren. |
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| Reisezeit |
| Australien hat das ganze Jahr über Saison. Man sollte
allerdings beachten, daß speziell in Queensland in der Zeit von November bis März/April
das Baden im offenen Meer in Strandnähe aufgrund der dort möglicherweise vorkommenden
Box Jelly Fish (kleine 5 cm lange Quallen, die bei Berührung zu Verbrennungen,
Atemlähmungen und im Extremfall sogar zum Tod führen können) nicht ganz ungefährlich
ist. Man sollte dort gesicherte Strandbereiche aufsuchen. |
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| Segeltörns |
| Segeln
in Australien - Hugh Threharne, der Crewmitglied von Australia II, die 1983 den
Americas Cup gewonnen hat, offeriert Segelcharters entlang der Ostküste von Australien
und nach Lord Howe sowie Touren in und um Sydney. |
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| Sicherheit |
| Australien gilt zu Recht als eines der sichersten
Reiseländer. Dennoch ist die übliche Vorsicht vor Taschendieben, Hoteldieben etc.
notwendig. Tramper, vor allem Tramperinnen, sollten nicht alleine auf Tour gehen. Statt
mit größeren Barbeträgen sollte man mit Reiseschecks oder Kreditkarte reisen. |
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| Sprache, Land und Leute |
Aborigines
Amtssprache ist Englisch, doch das hat mit dem in Europa gelehrten Schulenglisch wenig zu
tun. Der australische
Dialekt ist ein "Genuschel" in atemberaubender Geschwindigkeit und wird als
"strine" (sprich: strein) bezeichnet, was "Australian" bedeutet. Die
Aussies kürzen die Sprache sehr ab, was für Besucher zunächst ungewohnt ist. Wenn
Australier beispielsweise nach der Qualität des Frühstücks fragen, klingt das so.
"How was your brekkie?" |
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| Trekking |
Es muß ja nicht gleich der 5330 Kilometer lange National
Trail entlang der Ostküste sein, auf dem man zwischen Cooktown (im Norden von Queensland)
und Healesville, einem Vorort von Melbourne, wandern kann. Für Bushwalker eignen sich in
Queensland besonders gut der Lamington National Park und Hinchinbrook Island. Attraktive
Touren kann man auch im Carnarvon National Park und im Atherton Tableland bei Cairns
unternehmen. Schön zum Wandern ist auch Fraser Island.
Die Nationalparks sind auch besonders gut geeignet für mehr oder minder ausgedehntes
Bushwalking in New South Wales.
Ebenso beliebt sind dafür die Blue Mountains, vor allem in den heißen Monaten, wenn es
im 700 bis 1000 Meter hohen Gebirge ein paar Grad kühler ist. Informationen über die
Wandermöglichkeiten in den Bergen erhält man am besten bei den Rangern des Blue
Mountains National Parks. |
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| Tierwelt |
In Australien leben 4 mal so viele Känguruhs wie Menschen.
Besonders bei Fahrten während der Nacht ist größte Vorsicht geboten.
Australiens Vogelwelt
Walbeobachtungen sind beispielsweise in Hervey Bay (QLD) oder Warnambool (Victoria)
möglich. Hier kann man erfahren, wann die günstigsten Beobachtungszeiträume sind. |
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| Veranstalter in Australien |
Pubtrek
Adventures bietet die besten Informationen zu Sydney. Schaut doch mal auf ein Bier
vorbei
CorpAusTours und Travel.com.au sind Australiens
führende Anbieter von Touren und Packages für Privat- und Geschäftsreisende im
Internet. |
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| Währung |
| Die australische Währung ist der Dollar, unterteilt in
hundert Cents. Australien stellt seine Banknoten schrittweise von Papier auf
Plastikscheine um. Alle internationalen Flughäfen haben Geldwechselschalter, die auch
nachts geöffnet sind. Reiseschecks, die in australischer Währung ausgestellt sind,
können wie Bargeld benutzt werden. Das Wechselgeld wird dann bar zurückgegeben. |
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| Zeitverschiebung |
| Die Zeitverschiebung zu Europa beträgt zwischen 7 und 11
Stunden, je nach Region und Jahreszeit. Die Jahreszeiten sind den Europäischen
entgegengesetzt. |